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APROLMA - Das wurde durch den fairen Handel erreicht

APROLMA (Asociación de Productoras Libres de Marcala) - Aus Kaffeebäuerinnen werden Röstmeisterinnen

APROLMA ist weltweit eine der wenigen Frauenkooperativen im Kaffeesektor. Die Frauen verfügen über ein großes Wissen und viele Fähigkeiten. Die Töchter erhielten bereits eine bessere Ausbildung und sind zum Beispiel als Juristin oder Betriebswirtin tätig und bauen zugleich Kaffee an.

Rund 100 Prozent der Mitglieder haben bereits ein Bio-Zertifikat für ihr Land. APROLMA gibt unentgeltlich Bio-Dünger und Setzlinge an die Mitglieder ab. Der Kaffee wird in Kaffeegärten mit Schattenbäumen angebaut, die die Erosion verhindern und die Kaffeekirschen vor zu viel Sonne schützen.

Die Mitglieder von APROLMA setzen von Anfang an auf Qualität und bieten u.a. den Hochlandkaffee „Café de Origen Marcala“ an, der auf rund 1.200-1600 Metern Höhe wächst. Er wird nass verarbeitet, an der Sonne getrocknet und von Hand verlesen. Ein Teil des Rohkaffees wird vor Ort geröstet.

Bio Kaffee mit leichter Süße – geröstet und verpackt im Ursprungsland

Der Rohkaffee wird in einer kleinen Rösterei in Marcala geröstet, die APROLMA von einem Verein „Denominación de Origen“ bei Bedarf mietet. Dort verpacken die APROLMA-Frauen ihren Bio-Kaffee von Hand für die Endkunden in Deutschland. So verdienen sie zusätzlich Geld und weiterqualifizieren sich weiter.

Die Frauenkooperative bietet ihren Mitgliedern vielfältige Weiterbildungen an. Nach der landwirtschaftlichen Schulung (z.B. Bio-Anbau, Qualitätssicherung), der Fortbildung in Menschen- und Frauenrechten stehen inzwischen das Führen eines eigenen Betriebes und das Planen von Arbeitsabläufen im Vordergrund.

Die GEPA bezahlt im Durchschnitt mehr als die von Fairtrade International (FLO) festgesetzte Preisregelung pro 100 amerikanische Pfund. Dazu kommen die Fair Trade-Prämie, die Bio-Prämie sowie ein GEPA-eigener Qualitätszuschlag. So profitieren die Partner von steigenden Preisen, sind aber nach unten abgesichert.

Die Mitglieder von APROLMA können durch den Fairen Handel ihren hochwertigen Bio-Arabica nach Europa verkaufen und dadurch langfristig ihr Familieneinkommen steigern. Zusätzlich können sie jetzt noch Röstkaffee anbieten. Die Frauenkooperative verkauft ihren Bio Arabica-Kaffee überwiegend an den Fairen Handel.

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