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Fairafric – eine ganz besondere Schokolade

Denn Fairafric ist eine ganz besondere Marke. Sie sorgt dafür, dass die Wertschöpfung im Land bleibt: 70 Prozent des weltweiten Kakaos stammen aus Afrika; doch weniger als 1 Prozent  der weltweiten Schokolade wurden in Afrika produziert. Das  musste geändert werden.
Es handelt sich um  ein deutsch-ghanaisches Social Business, das die Schokoladenwelt revolutioniert. Die Rohstoffe Afrikas werden seit jeher vor allem für die Warenproduktion im globalen Norden genutzt. Deshalb ist es Fairafric  wichtig, einen Schritt weiterzugehen, Rohstoffe lokal weiterzuverarbeiten und die Wertschöpfung so weit wie möglich nach Afrika zu verlagern. Das Ziel heißt „from tree to bar“. Deshalb wird vom Kakaobaum bis zur fertig verpackten Tafel  alles in Ghana. Hergestellt. Dabei schaffen sie  Arbeitsplätze auch außerhalb der Landwirtschaft und vervielfachen das lokale Einkommen im Ursprungsland. Das ermöglicht die Schaffung von , qualifizierten Arbeitsplätzen in Afrika, die wiederum zu höherem Einkommen, besserem Zugang zu höherer Bildung und Gesundheitsvorsorge führen. Keine Entwicklungshilfe, sondern eine echte Chance.
In Ghana beträgt der Mindestlohn pro Tag 10,65 Cedis. Das macht einen monatlichen Lohn von umgerechnet ca. 55 US-Dollar (USD). Fairafric dagegen zahlt  die höchsten Kakaoprämien in Westafrika: 600 USD pro Tonne Kakao.
Wir produzieren from tree to bar Schokolade in bester Bio-Qualität im ländlichen Ghana. Damit wird der Anteil Afrikas an der Wertschöpfung in der Schokoladenindustrie dramatisch gesteigert. Die Verlagerung der Produktion nach Ghana entfaltet  eine enorme soziale Wirkung im Vergleich mit dem reinen Export der Bohnen. In Zahlen ausgedrückt heißt das, dass Ghanas Einkommen pro Tonne Kakao bei einem Export der Kakaobohnen etwa 2400 USD beträgt. Bei der Komplettproduktion im Land liegt dass Einkommen bei mindestens 10 000 USD.
Mit der neuen solarbetriebenen Fabrik konnten im ersten Jahr 85 Menschen direkt vor Ort in einer ländlichen Region beschäftigt werden. Deren Gehaltspaket beinhaltet zum einen eine deutlich höhere Bezahlung als es der ghanaische Mindestlohn vorsieht, zum anderen eine Krankenversicherung und Rentenvorsorge. Zudem gibt es Jobs für Berufseinsteiger*innen und Menschen mit jahrelanger Arbeitserfahrung. Die ganze Fabrik liegt somit komplett in ghanaischer Hand. Des weiteren werden indirekt 1000 neue Arbeitsplätze in Suhum geschaffen.