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Ausstellung zum Weltladentag am 13. Mai

An unserem Weltladentag gibt es viel zu erleben. Eine Ausstellung zeigt fair gehandelte Früchte. Sie sind auch zum Probieren da. Der Quiz regt zum Mitmachen bei „Make Fruit Fair!“ an, die Landfrauen präsentieren Äpfel und Kreissäfte. Außerdem sind Stationen zum Mitmachen da, zum Beispiel wie viel Cent die Arbeiterinnen an einer Banane verdienen.

Die Kampagne „Make Fruit Fair!“

Wie eine Ananas, die nicht aus einer Frucht, sondern aus vielen einzelnen Früchten besteht, setzen auch wir uns nicht alleine, sondern gemeinsam mit 26 Partnern aus Europa, Südamerika und Afrika für faire Bedingungen im Handel mit tropischen Früchten ein. Wir fordern von Regierungen, Supermärkten und Unternehmen:

  • existenzsichernde Löhne und faire Preise,
  • die Einhaltung von Menschen- und Arbeitsrechten und
  • den Schutz der Umwelt.

Auch Du kannst etwas tun! Über Deinen verantwortungsvollen Einkauf kannst Du fairen Handel und nachhaltige Produktion fördern.

Vision 1: Faire Arbeitsbedingungen weltweit!

Alle Menschen können weltweit in Würde arbeiten und sich dadurch einen guten Lebensstandard leisten.

Diese Maßnahmen bringen uns der Verwirklichung dieser Vision einen großen Schritt näher:

1. Arbeits- und Menschenrechte weltweit schützen

  • Eine verbindliche menschenrechtliche Sorgfaltspflicht für deutsche Unternehmen entlang ihrer gesamten Lieferkette muss per Gesetz festgeschrieben werden.
  • Bei Verletzung der menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht muss Betroffenen aus dem Ausland ermöglicht werden, deutsche Unternehmen vor deutschen Gerichten zu verklagen.

Menschenrechte werden bei der Produktion von Gütern unseres täglichen Gebrauchs häufig verletzt und missachtet. Immer wieder sind in Deutschland registrierte Unternehmen an Menschenrechtsverletzungen oder Umweltverschmutzungen im Ausland beteiligt oder profitieren finanziell davon.

Wir fordern die nächste Bundesregierung auf, die menschenrechtliche Sorgfaltspflicht für alle deutschen Unternehmen entlang der gesamten Lieferkette gesetzlich festzuschreiben.

2. Fairer Handel statt Freihandel

  • Wir fordern ein demokratisches und transparentes Welthandelssystem, das internationale Menschen- und Umweltrechtsabkommen über Handelsverträge stellt und sozial-ökologische Standards festschreibt.

Der Faire Handel zeigt, dass eine andere Form des globalen Handels möglich ist und unter geeigneten Bedingungen durchaus einen Beitrag zu einer wirtschaftlichen und zugleich einer nachhaltigen Entwicklung leisten kann.

Besuchen Sie den Weltladen Holzgerlingen im buch plus in der Tübinger Straße 6.

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