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Ausstellung zum Weltladentag am 13. Mai

An unserem Weltladentag gibt es viel zu erleben. Eine Ausstellung zeigt fair gehandelte Früchte. Das Quiz regt zum Mitmachen bei "Make Fruit Fair!" an, die Landfrauen präsentieren Äpfel und Kreissäfte. Es sind auch Stationen zum Mitmachen da, zum Beispiel wie viel Cent die Arbeiterinnen an einer Banane verdienen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Die Ausstellung ist vom 15. Mai bis 3. Juni 2017 in der Bücherei zu sehen.

Vision 2: Eine bäuerliche Landwirtschaft, die alle Menschen ernährt!

Die Landwirtschaft kann uns alle nachhaltig und ökologisch ernähren und ermöglicht den Bäuerinnen und Bauern weltweit ein gutes Auskommen.

1. Entwicklungspolitik muss Kleinbäuer/innen fördern
Die Entwicklungszusammenarbeit muss Bauernorganisationen, Genossenschaften und Landarbeitergewerkschaften stärken und die lokale Weiterverarbeitung sowie den Aufbau regionaler Wertschöpfungsketten fördern.
Kleinbäuer/innen und ihre Organisationen müssen bei der Entwicklung von Landwirtschaftspolitik und -projekten der Entwicklungszusammenarbeit stärker beteiligt werden.
Kleinbauern und Kleinbäuerinnen ernähren fast ein Drittel der Menschheit: Etwa 500 Millionen kleinbäuerliche Betriebe produzieren Nahrung für nahezu 2 Milliarden Menschen. Weltweit hungern jedoch immer noch rund 800 Millionen Menschen. Paradoxerweise leben drei von vier Hungernden in ländlichen Regionen wo Nahrungsmittel produziert werden.

2. Eine Agrarpolitik, die eine bäuerliche, ökologische Landwirtschaft fördert
Die EU-Agrarpolitik muss neu ausgerichtet werden. Die pauschalen Flächenzahlungen müssen abgeschafft werden. Es braucht ein neues Berechnungs- und Anreizsystem, das landwirtschaftliche Leistungen für die Umwelt und die Gesellschaft honoriert.
Die europäische Agrarpolitik ist widersprüchlich. Einerseits nimmt die EU in ihrer Agrarpolitik für sich den Schutz der heimischen Landwirtschaft und insbesondere ihrer Ernährungsindustrie in Anspruch. Andererseits drängt sie Entwicklungs- und Schwellenländer bei bilateralen und multilateralen Handelsabkommen zur weitgehenden Marktöffnung für europäische Agrarprodukte. Dies hat negative soziale, ökologische und entwicklungspolitische Auswirkungen.Viele der Überschüsse (z.B. Milch, Tomaten, Hühner) werden in Länder des Globalen Südens exportiert und zerstören dort die lokalen Märkte. Die nächste Bundesregierung muss sich in Brüssel dafür einsetzen, dass diese Doppelmoral endlich aufhört.

Besuchen Sie den Weltladen Holzgerlingen im buch plus in der Tübinger Straße 6.

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